Janka Hegemeister

Berlin – Mit Kommunikation zum Erfolg!

Hochsensible Menschen im Coaching

Hochsensibilität findet in der öffentlichen Wahrnehmung, in der Forschung und auch in der Coaching-Branche zunehmend eine größere Beachtung. Die deutsche Terminologie, übernommen aus der amerikanischen High-Sensitivity-Forschung, ist uneinheitlich. Neben Hochsensibilität ist auch die Rede von Hochsensitivität, Hypersensibilität oder Überempfindlichkeit.

Hochsensible Personen (HSP) verarbeiten die Sinnesreize ihrer Umgebung intensiver. Dabei sind sie nicht in der Lage, sich vor diesen Reizen zu schützen bzw. diese auszublenden. Der aktuelle Forschungsstand geht davon aus, dass bei HSP die Erregbarkeit der Großhirnrinde auf dem Stand der Steinzeit ist und keine Anpassung bis in die Neuzeit durchlaufen hat. Damit fehlen HSP Filterfunktionen, die den modernen Menschen vor den Sinneseinflüssen im 21. Jahrhundert schützen. 15-20 Prozent der Menschen – Frauen wie Männer – besitzen diese Gabe, die Segen und Herausforderung zugleich ist.

Weit detaillierter schreibt die Autorin Ulrike Hensel, Coach und selbst HSP, im ersten Kapitel „Was HSP ausmacht“ ihres Buches „Hochsensible Menschen im Coaching“ über die Eigenschaften und unterschiedlichen Gruppen innerhalb der HSP. Sie stellt den Stand der wissenschaftlichen Forschung dar, berichtet über Testmöglichkeiten und die Abgrenzung zu Hochbegabung. Als Einstieg und Grundlage zum Thema HSP ist dieses Wissen notwendig, um sich dieser hochsensiblen Coaching-Klientel zu nähern.

Wer als Coach mit HSP arbeiten möchte, muss nicht zwangsläufig selbst HSP sein; eine fundierte Kenntnis über Wesensmerkmale, Wertschätzung und die Herausforderung, die diese Gabe mit sich bringt, ist jedoch unabdingbar. Im zweiten Buchabschnitt „Was HSP im Coaching brauchen“ führt Hensel zahlreiche Unterthemen, die die Coaching-Arbeit mit HSP beeinflussen können, auf: Kommunikationssperren, Beziehungsprinzipien, Abgrenzung, psychische Störungen, etc.

Das abschließende Kapitel „Was HSP bewegt“ ist für HSP und ihre Coaches gleichermaßen interessant. Hensel stellt einen prototypischen Entwicklungsverlauf eines HSP vor, der von HSP gemeinsam mit ihrem Coach beschritten werden kann. Das Ziel ist eine Balance der vier Indikatoren für Hochsensibilität: Verarbeitungstiefe, Übererregbarkeit, Emotionale Intensität und Sinnessensibilität.

Fazit: Ulrike Hensel gibt in ihrem Buch „Hochsensible Menschen im Coaching“ einen guten Einstieg in den aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung und schreibt ausführlich über ihre langjährigen Erfahrungen im Coaching mit HSP. Eine Leseempfehlung für alle Coaches, die sich mit HSP näher beschäftigen wollen.

 

Rezension Coaching Report von Christopher Rauen

Ist Zeitmanagement ein Wundermittel?

Bei meiner Arbeit als Systemische Coach und in meinen Workshops zum Zeit- & Selbstmanagement erlebe ich oft die Erwartung, dass sich im Anschluss alle Schwierigkeiten aufgelöst haben sollen. Keine Zeitnot, kein Stress, eingehaltene Deadlines, eine ausgeglichene Work-Life-Balance, gute Laune sowie einen übersichtlichen Mail-Account. Ich öffne meinen Methodenkoffer zum Zeitmanagement und mit einem Mal ist alles anders: Das Arbeitspensum hat sich halbiert und der Tag dauert 48 Stunden.

So ist es natürlich nicht – leider. Oder nicht ganz so, denn natürlich können die Methoden des Zeitmanagements eine Menge verändern. Weiterlesen →

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„Tag? Nacht? Abgeschafft?“: Notausgänge aus dem Beschleunigungskarussell | Bayern 2 | Radio | BR.de

Am Ende des Tages wissen wir kaum mehr, was wir alles getan haben. Und am Ende des Jahres sagen wir erstaunt: Was, schon wieder vorbei? Wir werden immer schneller, verdichten den Takt unserer Arbeit – und machen möglichst alles gleichzeitig.

Quelle: „Tag? Nacht? Abgeschafft?“: Notausgänge aus dem Beschleunigungskarussell | Bayern 2 | Radio | BR.de

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Den Feierabend wiederentdecken: 10 Tipps für Unternehmer

Abends noch schnell Mails checken und morgens beim Frühstück schon wieder das Handy in der Hand: Gerade Selbstständige können kaum abschalten. Auf impulse.de sagen Zeitmanagement-Experten, wie Sie der Tyrannei von Smartphone & Co. entkommen können.

In der digitalen Welt verschwimmen oft die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem. Besonders Mittelständler tragen für ihr Unternehmen eine große Verantwortung. Lange Arbeitszeiten und eine ständige Erreichbarkeit können auf Dauer zum Problem werden. Aktuelle Umfragen zeigen, dass die andauernde Erreichbarkeit jeden Dritten Betroffenen belastet. Die Folge: Erschöpfungszustände. Die Zeitmanagement-Experten Lothar Seiwert und Janka Hegemeister geben jeweils fünf Tipps für Selbständige. Was können Unternehmer tun, um sich nicht von ihrem Smartphone tyrannisieren zu lassen und wieder einen Feierabend zu genießen? Weiterlesen →

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Bullshit-Hangman: Warum Trend-Begriffe Gift sind

Jörg Jelden und sein Trainer-Kollege Dirk Bathen ermuntern in ihren Seminaren dazu, Schlagworte und Trendbegriffe zu konkretisieren. Wenn alle nur noch mit leeren Worthülsen um sich werfen und keiner mehr so richtig weiß, worum es im Eigentlichen geht, kommt der Bullshit-Hangman ins Spiel. Mehr zu der Methode:

Wann habt Ihr zuletzt ein Galgenmännchen gemalt und zugleich im Workshop zentrale Begriffe klären können? Dann braucht Ihr den Bullshit-Hangman…  Quelle: Bullshit-Hangman: Warum Trend-Begriffe Gift sind – Komfortzonen

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Die Wiederentdeckung der Langsamkeit

Wir müssen immer effizienter sein: im Beruf, im Privatleben. Darauf begründet unsere Leistungsgesellschaft. „Alles dreht sich schneller und schneller – in allen Lebensbereichen“, fasst es Janka Hegemeister, Trainerin und Coach für Selbst- und Zeitmanagement, zusammen. Der Mensch bleibe auf der Strecke, der komme bei dem immer rasanter werdenden Tempo irgendwann nicht mehr mit. Wir sind halt keine Maschinen. weiterlesen

Quelle: Die Wiederentdeckung der Langsamkeit / Die Wirtschaft / Anzeigen – LN – Lübecker Nachrichten

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